Club zur Geduld

Geschichte

1922 richtete Oskar Reinhart im Haus zur Geduld einen Club nach englischem Vorbild ein. Er war anfangs des letzten Jahrhunderts für das väterliche Handelshaus Gebrüder Volkart in London und Indien tätig gewesen und hatte dort die Annehmlichkeiten solcher Institutionen kennen gelernt. Beschränkte sich das Clubleben anfänglich auf eine exklusive Herrenrunde, hat es sich im Lauf der Zeit moderneren gesellschaftlichen Rahmenbedingungen angepasst.
 
So bildet der Club zur Geduld heute einen gesellschaftlichen Mittelpunkt für geschäftlich-berufliche Anlässe und familiäre Feste. Es treffen sich hier regelmässig Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Kultur und Sport.
Und selbstverständlich sind heute auch Frauen als Clubmitglieder willkommen.  
 
In den 80er Jahren erlebte die Stadt Winterthur mit der Entindustrialisierung markante Veränderungen: Die grossen Industrieunternehmen, etwa Sulzer und Rieter, haben mit einschneidenden Umstrukturierungen auf die neuen Marktverhältnisse reagiert. Arbeitsplätze wurden in grosser Zahl abgebaut, die grossen Industrieareale wurden zu Brachen. Winterthur suchte nach einer neuen Identität und wurde mit den Jahren zur Bildungs-, Kultur- und Wohnstadt. Die wirtschaftliche Landschaft ist stark geprägt von kleineren und mittleren Betrieben.

Alle diese Veränderungen hatten auch Einfluss auf die Gästestruktur in der Geduld.  Geschäftsessen über Mittag oder abendliche Dinner Parties nach englischem Vorbild finden heute weniger häufig statt. Das Club-Leben ist aber nach wie vor rege, nicht zuletzt dank den verschiedenen Tischgesellschaften, die sich regelmässig in der Geduld einfinden. Attraktive Mitgliederanlässe bereichern die Club-Agenda.  
 
Mit der hoch stehenden Gastronomie im Haus ist die Geduld unter den Top Restaurants in Winterthur und Umgebung positioniert. Ein Geschäftsführer mit 6 bis 8 Festangestellten und etwa ein Dutzend Aushilfen garantieren beste Qualität
in Küche und Service.